Kardiale Strahlenschäden

In der Vergangenheit haben wir uns insbesondere mit Schäden durch Chemotherapie auseinandergesetzt

Patienten mit thorakaler Strahlentherapie im Rahmen einer Malignomtherapie zeigen im Langzeitverlauf eine erhöhte kardiale Morbidität und Mortalität. Kardiale Strahlenschäden betreffen v.a. das Perikard, die Herzklappen und das Reizleitungssystem, und führen im Myokard nach initialer Inflamation zu Mikrozirkulationsstörungen und Fibrose. Ziel unserer Untersuchungen ist es, mittels MRT (und Strain-Echokardiographie und spezifischer Labormethoden) frühzeitig Myokardschäden während einer Strahlentherapie zu detektieren, um so Risikopatienten frühzeitig identifizieren und therapeutisch intervenieren zu können. Dazu führen wir eine prospektive klinische Studie in Zusammenarbeit mit der Klink für Strahlentherapie des HELIOS Klinikum Berlin Buch (Prof. Dr. Krempien) durch.

Kontakt:

Florian von Knobelsdorff (florian.von-knobelsdorff@charite.de)

Julius Traber (julius.traber@charite.de)