Patientenvorbereitung

Patientenvorbereitung Adenosinstress

Lieber Patient,

Bei der Untersuchung wird eine körpereigene Substanz (Adenosin) verwendet. Ihre Wirkung wird durch Koffein und verwandte Stoffe blockiert. Daher dürfen Patienten 24h vor der Untersuchung keinen Kaffee (auch keinen Koffein-freien Kaffee!), keinen Tee, keine Cola und keine Schokolade zu sich nehmen.

Es handelt sich um eine sehr sichere Form der Belastungsuntersuchung. Für zwei bis drei Minuten können unangenehme, aber ungefährliche Empfindungen wie Wärmegefühl, Brustschmerz, Kopfschmerz, Luftnot, Übelkeit auftreten. Nach dem Ende der Infusion klingen diese Wirkungen in Sekundenschnelle ab.

Medikamente (auch Betablocker) können weiter eingenommen werden. Patienten mit einer Herzrhythmusstörung namens AV-Block sollten vorher mit dem Arzt die Risiken der Untersuchung besprechen. Höhergradige AV-Blockierungen stellen eine Kontraindikation dar. Gleiches gilt für Patienten mit Lungenerkrankungen, die regelmäßig Sprays oder Medikamente mit dem Wirkstoff Theophyllin zu sich nehmen. Asthma ist eine absolute Kontraindikation.

Vorbereitung Dobutaminstress

Die Vorbereitung entspricht der der Dobutaminbelastung bei der Echokardiographie.

Da im MRT eine klassische Ergometrie nicht durchführbar ist, wird mittels Dobutamin eine körperliche Anstrengung vorgetäuscht.  Der Patient wird in dieser Phase mit EKG und Blutdruck durch Ärzte überwacht, über Lautsprecher kann er seine Beschwerden äussern.

Betablocker (z.B. Metoprolol, Bisoprolol und andere…) müssen vorher pausiert werden, da sonst die notwendige Beschleunigung der Herzfrequenz erschwert wird. Wir empfehlen eine Pause am Tag vor der Untersuchung und am Tag der Untersuchung, so dass zwei Tage vor der Untersuchung die letzte Tablette eingenommen werden kann. Bitte besprechen Sie diese Pause mit Ihrem Arzt. Alle weiteren Medikamente können weiter eingenommen werden.

Die Untersuchung selbst dauert ca. 30 min, wegen allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie danach noch ca. 1-2h in unserem Wartezimmer bleiben. Mit weiteren Puls- und Blutkontrollen werden wir sicherstellen, dass Sie die Untersuchung gut überstanden haben.

< zurück zu Ischämiediagnostik <<