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19.5.2012

Kardiale MRT - Kontrastmittel

Magnetresonanztomografie-Kontrastmittel

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Bei bestimmten Fragestellungen muss im Rahmen der MRT-Untersuchung ein Kontrastmittel verwendet werden. Diese Fragestellungen sind z. B. die Darstellung von Narben im Herzmuskelgewebe (sog. Vitalitätsdiagnostik), die Untersuchung auf Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) oder die Darstellung von Gefäßen (sog. Angiografien).

Bei dem verwendeten Kontrastmittel handelt es sich nicht um ein Röntgenkontrastmittel (diese enthalten sehr viel Jod und können potentiell zu einer Nierenschädigung führen), sondern um ein spezielles MRT-Kontrastmittel (Gadolinium-DTPA), das die Magneteigenschaften des Körpers (d. h. der Protonen) verändert. Das MRT-Kontrastmittel ist gut verträglich und wird durch den Körper schnell wieder ausgeschieden.

In seltenen Fällen kann die Gabe des Kontrastmittels, die in allen Fällen über einen venösen Zugang erfolgt, der Ihnen vor der Untersuchung angelegt werden muss, einen metallischen Geschmack im Mund, in selteneren Fällen Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen. Schwerwiegende allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel sind als Rarität zu bezeichnen.

   
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