Bekannte Risiken

Es sind nur wenige Risiken von MRT-Untersuchungen bekannt. Wichtig ist vor allem, dass keine metallhaltigen Gegenstände in die Nähe des Magnetfeldes gebracht werden dürfen, da diese sonst vom Magnetfeld angezogen werden und sich erwärmen können.

Ausgeschlossen von einer MRT-Untersuchung sind deshalb alle Patienten mit implantierten metallischen Geräten wie Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Medikamentenpumpenoder sonstigen metallischen Implantaten. Knochen- und Gelenkimplantate neueren Datums können in aller Regel untersucht werden, da diese zumeist aus Titan oder anderen nicht magnetischen Metallen gefertigt sind. Auch neuere Herzklappen sowie Koronarstents können in aller Regel gefahrlos untersucht werden. Gegenwärtig sind auch bereits einige Herzschrittmacher implantiert, mit denen die Patienten auch im MRT untersucht werden können. Aber dies muss immer im konkreten Fall besprochen werden.

Gefäßclips (kleine Metallklammern zum Verschluss von Gefäßen) z. B. nach Bypassoperationen können gefahrlos untersucht werden, sollten sich jedoch im Kopf nach Gehirnoperationen Gefäßclipsbefinden (z. B. nach Aneurysmablutungen im Gehirn), sollte aufgrund der Gefahr einer Erwärmung oder einer etwaigen Bewegung der Clips durch das Magnetfeld von einer Untersuchung abgesehen werden. Auch sog. Gefäßcoils (zum Verschluss von Gefäßaneurysmen) sollten eher nicht in der MRT untersucht werden.

Da durch die Einwirkung elektromagnetischer Wellen prinzipiell auch die Möglichkeit einer Gewebeerwärmung besteht, werden schwangere Patientinnen nur in Ausnahmefällen untersucht.

Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, dass Nerven durch elektromagnetische Impulse angeregt werden können (sog. periphere Nervenstimulation), so dass es in äußerst seltenen Fällen zu einem Kribbeln oder leichten Muskelzucken kommen kann. Alte Tätowierungen enthalten oftmals eisenhaltige Farbstoffe (v. a. schwarze Tattoos), ob wir Sie damit untersuchen können hängt von der Größe und der Zusammensetzung ab.  Piercings und Schmuck müssen vor der Untersuchung entfernt werden.