FVK kardiale MRT

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Seit ihrer Gründung 1996 hat die AG Kardiale MRT der Franz-Volhard-Klinik eine internationale Vorreiterrolle beim Einsatz der Kernspintomographie zur Untersuchung von Myokardschäden übernommen. Schwerpunkte liegen dabei in der Myokarditis-Diagnostik, der Charakterisierung von primären und sekundären Kardiomyopathien sowie der frühzeitigen Detektion von Myokardinfarkten. Dabei wurden bereits mehrere neue Ansätze zur qualitativen und quantitativen Charakterisierung von entzündlichen und nicht-entzündlichen Myokardschäden entwickelt, welche mittlerweile Eingang in verschiedene internationale Richtlinien zu Standard-MRT-Protokollen gefunden haben. Darüberhinaus setzen wir uns mit der Risikostratifizierung auf Grundlage der nichtinvasiven Differenzierung myokardiale Schäden auseinander. Dies betrifft sowohl Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz (zB vor ICD-Implantation), mit führender diastolischer Herzinsuffizienz (zB bei Linksherzhypertrophie unterschiedlicher Genese), als auch Herzklappenerkrankungen.
Neben selbst initiierten klinischen Studien, die von der direkten Anbindung an eine kardiologische Abteilung innerhalb eines 1000-Betten-Krankenhauses der Maximalversorgung (HELIOS-Klinikum Berlin-Buch) profitieren, unterstützt die Gruppe regelmäßig Multi-Center-Studien und führt Projekte in Kooperation mit Partnern der Industrie (z.B. Siemens Healthcare) sowie benachbarter Forschungsinstitute durch (z.B. des Max-Delbrück-Centrum).
Die Arbeitsgruppe ist ein Teil des Experimental Clinical Research Centres der Charité, ECRC (Charite Campus Buch).
Internationale Kooperationen finden insbesondere durch regen Austausch im Rahmen von Forschungsaufenthalten statt (z.B University of Oxford Centre for Clinical Magnetic Resonance Research). Einen bedeutenden Schritt zu einer Ausweitung der Forschungsaktivitäten in den experimentellen Bereich stellt die maßgebliche Beteiligung der Gruppe an der Gründung der Berlin-Buch entstandenen Ultra-high-field Facility (B.U.F.F.) Dieses neue Forschungszentrum, welches in unmittelbarer Nähe auf dem Gelände des Max-Delbrück-Centrums angesiedelt ist, verfügt über ein humanes 7 T-MR-System (Siemens), über ein 3T-MR-Scanner (Siemens) und über ein 9.4 T Kleintier-System (Bruker). Einer der Hauptforschungsschwerpunkte am 7Tesla-System ist die kardiovaskuläre MRT. Es ist in kürzester Zeit dank der engen Kooperation mit der Forschungsgruppe der B.U.F.F. gelungen, kardiale MR gangbar zu machne. Damit gehören wir zu den vier Zentren weltweit, denen es gelungen ist, das schlagende Herz im Ultra Hochfeldbereich abzubilden.
Eine der Hauptintentionen unserer Forschung ist es, valide Forschungsergebnisse über klinische Forschung rasch den Patienten zugänglich zu machen. Dafür ist die vorhandene Einbindung in die exzellente Forschungsumgebung des ECRC und in eine exzellent ausgestattete Klinik der Maximalversorgung (Klinik für Kardiologie und Nephrologie des HELIOS-Klinikum Berlin Buch).

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